Hausgeschichte

2014
– Mitte März zieht der letzte und längste Mieter ausAb jetzt ist das Haus unbewohnt

2013
– die 4 verbliebenen Mieter erhalten Kündigungen der PRIMUS Immobilien AG: „Ordentliche Kündigung des Mietvertrages gem. § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB wegen Hinderung angemessener wirtschaftlicher Verwertung“
– der PRIMUS Immobilien AG muss das Baujahr von ca. 1890 und das es noch reguläre Mieter gibt, bekannt gewesen sein
– Abbruch- und Bauarbeiten beginnen im August, obwohl die Kündigungsfrist noch bis Frühjahr 2014 läuft
– Mieter zahlen weiterhin Miete gemäß Mietspiegel
– im Hebst/ Winter 2013 ziehen fast alle Mieter aus

2012 – Anfang 2013
– 2. Verkauf des Hauses an die chairos Projektentwicklung GmbH für schätzungsweise 5 Mio. Euro
– 3. Verkauf des Hauses an die PRIMUS Immobilien AG für schätzungsweise 5,1 Mio. Euro
– Wechsel im Vertrieb, vermutliche Erhöhung der Kaufpreise, siehe aktuelle Liste unter: http://www.primusimmobilien.de/fileadmin/Documents/13-08-27_lin142_Preisliste.pdf

2009 – 2010
– 1. Verkauf des Hauses an die GbR: Klaus Poklekowski, PEG Potsdam Babelsberg GmbH, Henry Streckenbach, Christian Schantz, Astrid Schantz für schätzungsweise 1,2 Mio. Euro
– Entmietung unter Androhung von Klagen oder Abfindungszahlungen
– großflächiger Leerstand
– Zwischennutzung im EG durch Galerie MMX Open Art Venue, founded by: Jonathan Gröger, Rebecca Loyche, Philip Eggersglüß, Daniel Wilson
– Vorbereitung der späteren Verkaufsstrategie: Kunst soll das Objekt aufwerten „Die Kunst des Wohnens“ oder „Vom Atelier zum Wohnzimmer“ wird es später im Vertrieb heißen
– Vertrieb durch BoB Immokonzept GmbH, vertreten durch: Till Kalaehne, Tim Schultze

siehe auch: http://auguststrasse-berlin-mitte.de/branding-strategie-von-immobilienbesitzern-linienstrasse-142

2001 – 2009
– Rückübertragung an rechtmäßigen Besitzer nach erfolgreichen Klagen dauerte ca. 8 Jahre
– aufgrund einer Hypothek (damalige Dachreparatur) kann der Besitzer sein Erbe nicht halten und ist zum Verkauf gezwungen

Ende 2000
– WBM vergibt trotz Bewerber keine Mietverträge mehr
– erster Leerstand entsteht

1997/ 1998
– das Dach wird repariert

Januar 1990
– längster noch aktueller Mieter zieht ins Haus ein

nach der Wende, seit 1989
– Zwangsverwaltung durch die WBM, da Besitzer unklar
– bis auf wenige sind alle Wohnungen bewohnt
– ehemalige Besetzer des Hauses erhalten reguläre Mietverträge und sind nun legal
– WBM erhält Mieteinnahmen, es erfolgt KEINE Instandhaltung oder Reparaturen -> der Verfall beginnt
– Mieten werden gemäß Mietspiegel regelmäßig erhöht

DDR-Zeit
– das Haus erhält die Goldene Hausnummer (vor dem Haus gab es u.a. besonders prachtvolle Rosenstöcke)
„Die Goldene Hausnummer war eine Auszeichnung in der DDR für Hausgemeinschaften, die bei der Pflege und Gestaltung ihres Hauses und Wohnumfeldes besonders gute Arbeit leisteten. Sie wurde in einigen größeren Städten im Rahmen eines Wettbewerbes vergeben. Die Gewinner des Wettbewerbes erhielten ein speziell angefertigtes Hausnummernschild.“

ca. 1890 Baujahr des Hauses

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